Zwiebelbrot

Zwiebelbrot

Wenn es in Deutschland gut aus der Küche duftet, sind es meistens Zwiebeln, die angebraten werden und diese werden heute zu einem leckeren Zwiebelbrot.
 
DAS ZWIEBELBROT PASST PERFEKT ZU EINEM HERZHAFTEN ABENDBROT
Hier gibt es heute einen Klassiker. Das Zwiebelbrot ist richtig schön saftig und aromatisch. Perfekt fürs Abendbrot, für ein Sandwich zu Mittag oder doch als Beilage zum Grillen. Am leckersten ist es immer noch lauwarm mit Butter und Salz. Aber psst – eigentlich soll man das Brot ja erst anschneiden sobald es komplett ausgekühlt ist. 
 
WELCHE ZWIEBELN SIND DIE “RICHTIGEN” FÜR DAS ZWIEBELBROT?
Ich verwende persönlich lieber weiße Zwiebeln für dieses Brot, da die roten Zwiebeln leicht gräulich werden und somit nicht mehr so schön im Brot aussehen. Geschmacklich gibt es aber keinen Unterschied. Für das Zwiebelbrot reicht es, wenn Du die Zwiebeln nur glasig brätst. Wenn Du jedoch etwas mehr Röstaromen haben möchtest, brätst Du die Zwiebeln einfach schön knusprig und goldbraun. So verleihst Du dem Brot noch etwas mehr Geschmack.
 
TIPPS UND TRICKS:
Wenn Du möchtest, kannst Du den Teigling vor dem Backen noch einschneiden. Entweder mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge. Pass aber bitte auf Deine Finger auf! Mit dem Einschneiden kannst Du das Aufbrechen der Kruste etwas mehr steuern, sodass nicht ganz so harte Kanten entstehen.
 
Lass Dir das Zwiebelbrot schmecken.
 
Ist Dir das Brot doch etwas zu herzhaft, ist vielleicht mein Dinkelbrot genau das Richtige für Dich.
FÜR EIN BROT (CA. 1 KG)

FÜR DIE ZWIEBELN:
300 g Zwiebeln
20 g Rohrzucker
10 g Öl

FÜR DAS BROT:
420 g Weizenmehl 550
75 g Roggenmehl 1150
310 g Wasser
10 g Salz
0,4 g Frischhefe
15 g Weißweinessig

SONSTIGES:
Gusseiserner Topf (ca. 25 cm Durchmesser)
Leinentuch

Zubereitung ZUBEREITUNGSZEIT: 20 MIN. | RUHEZEIT: 24 STD.

Die Zwiebeln
Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Rohzucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Zwiebeln leicht unterrühren und das Öl hinzugeben. So lange braten bis diese schön glasig. Die Zwiebeln nach dem Braten gut auskühlen lassen. Nun den Rest der Zutaten mit den Zwiebeln in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Ruhezeit
Der Teig ruht nun 24 Stunden. Wobei dieser alle 8 Stunden aufgezogen, sprich gefaltet und gedehnt wird. Nach 16 Stunden Ruhezeit muss man mit Teig etwas vorsichtiger umgehen, da er schon sehr aufgegangen ist und man den entstandenen Sauerstoff im Brot behalten möchte. Nach 24 Stunden wird der Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und in Form gebracht. Der Brotteigling reift nun über Kopf im Gärkörbchen. Wenn ihr keins habt, ist es auch nicht schlimm. Ihr könnt auch eine normale Schüssel nehmen und diese mit einem Leinentuch auslegen. So darf der Teigling noch eine Stunde ruhen, bevor dieser in den Ofen kommt.

Ofen vorheizen nicht vergessen
Während der Teig reift, den Ofen mit dem gusseisernen Topf auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Anschließend den Teigling auf ein Backpapier vorsichtig legen und dieses in den Topf geben. Das Brot wird nun bei 230 °C 35 Minuten mit geschlossenem Deckel gebacken. Den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten backen.
Zum Auskühlen wird das Brot aus dem Topf auf ein Kuchengitter gesetzt.

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