Hefezopf mit Mohnfüllung
Ein Hefezopf gehört einfach dazu, wenn es gemütlich wird. Gerade im Frühling und rund um Ostern steht er oft auf dem Tisch. Dieser Hefezopf mit Mohnfüllung bringt dabei noch ein bisschen mehr mit. Er ist weich, leicht süß und durch die Füllung besonders saftig. Schon beim Backen zieht ein warmer Duft durch die Küche, der sofort Lust auf eine frische Scheibe macht. Dabei passt dieser Zopf nicht nur zur Kaffeetafel, sondern auch zum Brunch oder als kleines Dessert am Nachmittag.
LUFTIGER HEFETEIG ALS BASIS
Die Grundlage für einen guten Hefezopf ist ein lockerer Teig. Dafür wird die Hefe in lauwarmer Milch aufgelöst, sodass sie später gleichmäßig arbeiten kann. Anschließend kommen Mehl, Zucker, Ei und Salz dazu. Während alles verknetet wird, entsteht ein geschmeidiger Teig, der sich gut formen lässt. Die weiche Butter wird nach und nach eingearbeitet. Dadurch bekommt der Teig eine feine Struktur und bleibt nach dem Backen schön saftig. Während der Ruhezeit kann er dann in aller Ruhe aufgehen und an Volumen gewinnen. Genau das sorgt später für die typische, fluffige Konsistenz.
DIE MOHNFÜLLUNG MACHT DEN UNTERSCHIED
Die Mohnfüllung bringt eine angenehme Tiefe in den Hefezopf. Sie ist leicht nussig und harmoniert wunderbar mit dem süßen Teig. Gleichzeitig sorgt die Aprikosenmarmelade für eine feine Fruchtigkeit, die das Ganze abrundet. Beim Formen wird der Teig ausgerollt, gleichmäßig bestrichen und anschließend geflochten. So verteilt sich die Füllung schön im Zopf und sorgt dafür, dass jeder Bissen aromatisch bleibt.
PERFEKT FÜR OSTERN UND BESONDERE MOMENTE
Dieser Hefezopf mit Mohnfüllung passt wunderbar zu besonderen Anlässen. Gerade an Ostern macht er sich richtig gut auf dem Tisch. Gleichzeitig ist er auch im Alltag eine schöne Idee, wenn du dir etwas Selbstgemachtes gönnen möchtest. Frisch gebacken schmeckt er am besten, doch auch am nächsten Tag bleibt er noch saftig. Kurz aufgebacken wird er wieder wunderbar weich.
EIN STÜCK GEMÜTLICHKEIT AUS DEM OFEN
Hefezopf steht für Ruhe, Zeit und ein bisschen Nostalgie. Während der Teig aufgeht und später im Ofen backt, entsteht eine ganz besondere Stimmung. Es sind genau diese kleinen Momente, die das Backen so schön machen. Ein Stück davon, etwas Butter dazu und eine Tasse Kaffee. Mehr braucht es oft nicht, um den Moment zu genießen.
WEITERE OSTER REZEPTE, DIE DIR GEFALLEN KÖNNTEN:
FÜR DEN MOHNOPF:
25 g frische Hefe
250 ml lauwarme Milch
75 g Zucker
500 g Mehl
1 Ei
½ Tl Salz
75 g weiche Butter in kleinen Würfeln
400 g Mohnmischung (backfertig)
50 g Aprikosenmarmelade
AUSSERDEM:
Backpapier
ANSETZEN DES HEFETEIGS:
Die Hefe mit etwas Zucker in einer großen Schüssel flüssig rühren. Sobald sich alles gut verbunden hat, die Milch und den restlichen Zucker hinzufügen und glatt rühren. Anschließend Mehl, Ei und Salz dazugeben und alles mit dem Knethaken auf kleiner Stufe etwa 3 Minuten verkneten.
Die Butterwürfel nach und nach hinzufügen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.
Nach der Gehzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht durchkneten und halbieren. Beide Teigstücke erneut abdecken und weitere 10 Minuten ruhen lassen.
DIE FÜLLUNG:
Jedes Teigstück zu einem Rechteck von etwa 60 x 20 cm ausrollen. Die Fläche gleichmäßig mit der Mohnmischung bestreichen und anschließend der Länge nach möglichst straff aufrollen.
Die Rollen nun längs bis zur Hälfte einschneiden, dabei die Enden jedoch nicht vollständig durchtrennen.
DEN MOHNZOPF BINDEN:
Die beiden Rollen anschließend umeinander schlingen und die Enden gut andrücken. Darauf achten, dass die offenen Schnittflächen nach oben zeigen. Den Mohnzopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und zugedeckt weitere 20 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mohnzopf anschließend 30–35 Minuten backen. Sollte er zu dunkel werden, einfach mit Alufolie oder einem weiteren Backpapier abdecken.
Die Marmelade aufkochen und den noch heißen Mohnzopf damit bestreichen.
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