Risotto mit Waldpilzen
Ein gutes Risotto mit Waldpilzen gehört für mich einfach in die vegetarische Herbstküche. Sobald die Luft kühler wird und der Wald nach Moos und feuchter Erde riecht, ist genau der richtige Moment für dieses Gericht. Cremiger Reis, aromatische Pilze und eine klare, ehrliche Würze. Mehr braucht es nicht.
Waldpilze bringen diesen unverwechselbaren Geschmack mit. Kräftig, leicht nussig, manchmal ein wenig wild. Genau das macht ein klassisches Risotto im Herbst so besonders. Wer selbst sammeln geht, weiß, wie intensiv frisch gesammelte Pilze schmecken. Aber auch vom Markt oder aus dem Bioladen funktioniert dieses Rezept wunderbar.
KLASSISCH, MINIMALISTISCH UND VOLLER AROMA
Dieses Risotto mit Waldpilzen ist ganz bewusst klassisch gehalten. Kein Schnickschnack, keine ausgefallenen Gewürze. Der Fokus liegt auf guten Zutaten. Rundkornreis, Gemüsebrühe, frische Pilze und ein Hauch Butter oder Parmesan für die Cremigkeit.
In etwa 45 Minuten entsteht ein Gericht, das sich sowohl für die Feierabendküche als auch für Gäste eignet. Es wirkt besonders, ohne kompliziert zu sein. Und genau das macht es so stark. Die Textur ist cremig, aber nicht schwer. Die Pilze geben Tiefe, ohne alles zu überdecken.
Minimalistisch gedacht, aber geschmacklich groß. So darf Herbstküche sein.
WARUM RISOTTO MIT WALDPILZEN IMMER PASST
Ein Risotto mit Waldpilzen ist vegetarisch, sättigend und dabei wunderbar ausgewogen. Es wärmt von innen und bringt Ruhe auf den Teller. Perfekt nach einem langen Tag oder wenn Freunde spontan vorbeikommen.
Das Rühren hat fast etwas Meditatives. Man bleibt in der Küche, schenkt dem Gericht Aufmerksamkeit und wird am Ende mit einer samtigen Konsistenz belohnt. Dazu vielleicht ein grüner Salat aus Wildkräutern und oder geröstete Nüsse. Mehr braucht es nicht.
Gerade in der vegetarischen Herbstküche ist dieses Rezept ein echter Klassiker, der nie aus der Mode kommt.
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250 g Risotto-Reis
800 ml Gemüsebrühe
2 El Butter
100 ml Weißwein
2 El Olivenöl
20 g getrocknete Steinpilze
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
200 g Waldpilze (wenn gerade keine Pilzsaison ist, kannst Du auf Champignons, Kräuterseitlinge und Shiitake zurückgreifen)
½ Bund Petersilie
5 Stiele Thymian
Salz
Cayennepfeffer
60 g Grana Padano
Die getrockneten Steinpilze in 150 ml heißem Wasser ca. 10 Min. einweichen. Gemüsebrühe erhitzen und warmhalten.
Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Kleinere Pilze nur halbieren.
Petersilie hacken, Thymianblätter abzupfen. Steinpilze abgießen, dabei die Flüssigkeit auffangen und grob hacken. den Käse reiben.
1 El Butter im Topf schmelzen und Zwiebeln sowie Knoblauch glasig dünsten. Risotto-Reis hinzugeben und kurz erhitzen. Mit dem Wein und dem Pilzwasser ablöschen. Sobald diese eingekocht sind mit Brühe, je eine Kelle, auffüllen und wieder einkochen lassen. Diesen Vorgang immer wieder wiederholen. Nach gut 25 Min. sollte der Reis gar sein.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Pilze darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Die Hälfte der Pilze, Petersilie, Hälfte des Käses und 1 El Butter in das Risotto geben und untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken.
Zum Servieren den Rest Pilze und Käse auf das Risotto geben.
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